IGS Edigheim

Förderverein

Neuer Schulgarten der Gesamtschule Edigheim wächst – Helfer mit grünem Daumen gesucht

Von Christiane Vopat


VolleObstbaeume 2
Seit zwei Jahren gestaltet die Integrierte Gesamtschule Edigheim (IGS) unter der Regie von Marion von Brockhausen das Schulgelände naturnah um. Aus dem verwilderten Schulgarten ist derweil ein grünes Paradies geworden. Aber die Pflege ist nicht so einfach.

Schulgarten ist eigentlich nicht die richtige Bezeichnung für das 15.000 Quadratmeter große Gelände an der Gesamtschule, das Marion von Brockhausen mit vielen Helfern neu gestaltet hat. Man kann beinahe schon von einem Park sprechen.

Auf schmalen Pfaden geht es vorbei an vielen Blumen- und Gemüsebeeten, alten Obstbäumen, die gerade voller Äpfel und Quitten hängen, kleinen Sitzgelegenheiten und sogar Bienenstöcken. Marion von Brockhausen hofft auf eine gute Honigernte. Auch viele Vögel und Insekten sind in dem verwunschenen Garten zu Hause.Die 64-Jährige schätzt, dass sie seit 2017 mindestens 50 Samstage gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Schülern an der Neugestaltung des alten Schulgartens gearbeitet hat. In den Sommerferien gab es nun eine längere Pause, in der das Unkraut sich an vielen Stellen ausgebreitet hat.

Daher steht am Samstag ab 9 Uhr auch wieder ein Arbeitseinsatz auf dem Programm. „Jeder Helfer ist willkommen“, sagt von Brockhausen. Denn fortan komme es darauf an, die dauerhafte Pflege des Areals zu organisieren, zu dem auch zwei Beachvolleyballfelder, ein Grillplatz und ein kleiner Wingert zählen. Ein Mountainbikeparcours ist noch geplant.

Die Initiatorin der naturnahen Umgestaltung des Schulgeländes hofft, dass sich künftig einerseits schulische Arbeitsgemeinschaften und Eltern um den Garten kümmern werden. Aber sie wünscht sich zudem noch weitere erwachsene Helfer mit grünem Daumen, die Kinder und Jugendliche bei der Gartenarbeit anleiten können. Sie denkt etwa an Rentner, die zum Beispiel einmal im Monat ein Projekt im Schulgarten anbieten. Dabei könnten dann die verschiedenen Beete oder auch die Bäume im Mittelpunkt stehen. Einigen Exemplaren im Garten, aber auch auf dem Schulhof hat der zweite heiße Sommer in Folge erkennbar zugesetzt. Ganz alte Obstbäume müssten durch neue ersetzt werden. „Die Konstanz der Pflege ist wichtig“, sagt von Brockhausen.

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