IGS Edigheim

Förderverein

Schulfest der IGS Edigheim widmet sich der Neugestaltung des Schulhofs
Das Schulfest der Integrierten Gesamtschule (IGS) Edigheim unter dem Motto „Fest der Vielfalt“ hat am Samstag nicht nur viel Unterhaltung für große und kleine Besucher geboten, sondern auch Informationen über die geplante Neugestaltung des Schulhofs, für die sich Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam engagieren.

Schulfest

Gedränge und Gewusel herrschten auf dem Schulhof und in den Gängen der IGS. Für zhlreiche Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren und viele Infostände hatten die Organisatoren gesorgt. Gerade für die zukünftigen Oberstufenschüler, die ab dem nächsten Schuljahr zum ersten Mal in der Geschichte der IGS eine Oberstufe bilden werden, bot das Festa eine Gelegenheit, um sich ein entsprechendes Bild von der Schule zu machen.Doch nicht nur in der Struktur, sondern auch äußerlich möchte sich die Schule weiterentwickeln. So stand beim Schulfest auch die Präsentation des Schulhofprojekts des Fördervereins, an dem Lehrer, Schüler und deren Eltern gemeinsam arbeiten, im Mittelpunkt. Der Schulhof, der aus den 1970er-Jahren stammt, ist durchgängig von Asphalt und Stein geprägt und macht mit Elementen wie Beton-Sitzplätzen, Bäumen und Hecken einen verwilderten und wenig einladenden Eindruck.

„Gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern sollen die Schüler das Außengelände ihrer Schule unter ökologischen und den Gesichtspunkten des Naturgartenbaus selbst gärtnerisch gestalten“, erklärte Projektkoordinatorin Marion von Brockhausen die Idee. In der Schulbibliothek wurden hierfür Modelle aus Naturmaterialien der Klassen fünf bis zehn ausgestellt. Sie sollen dem Verein „Naturspur“ und allen anderen Mitverantwortlichen als Ideenanreger zur Umgestaltung des Schulhofes dienen.

Was auffiel: Fast alle Modelle zeigten Klettergerüste oder in sich geschlossene Sitzgruppen. „Damit wir auch eine Ecke zum Reden und Spielen haben, ohne dass die Großen diesen Platz schon besetzen“, sagten Yussuf und Youssif, die gemeinsam das Modell der Klasse 5a präsentierten.

Neben dem Schulhofprojekt waren am vergangenen Samstag aber auch die zahlreichen Angebote für Groß und Klein ein regelrechter Besuchermagnet. Vor allem die „Miniolympiade“ kam bei den jüngeren Gästen sehr gut an: Sie konnten Bowling, Hockey-Torschießen, Pfeilwurf und Seilspringen ausprobieren und ihre Fertigkeiten beim Fahrradfahren unter Beweis stellen.

Eine große Heiterkeit herrschte am sogenannten Mohrenkopf-Katapult. Mit maximal drei Bällen durften die Besucher versuchen, eine runde Holzscheibe zu treffen. Gelang es ihnen, wurde ein Mohrenkopf mit einem Katapult in die Richtung des Werfers abgefeuert. „Ich zeig’ euch gleich mal, wie das geht“, kündigte der 13-jährige Emre an. Er traf zwar tatsächlich beim ersten Versuch, für den zu kurz abgefeuerten Mohrenkopf war der noch mit Jubeln beschäftigte Werfer aber nicht bereit. Das Objekt der Begierde landete somit auf dem Boden. „Egal, den esse ich trotzdem noch“, sagte er nach einer kurze Schockstarre, lachte – und ließ sich seinen Schaumkuss schmecken. (koep)

6.6.2016